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Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden
67. Jahresband.1987
Seite: 245
(PDF, 91 MB)
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Wie immer diese Frage beantwortet wird und neue Lösungsversuche aussehen
werden, bewunderungswürdig bleiben die vielen Bauernfamilien auf dem
Rothweiler-Doppelhof, die sich jahrhundertelang einem ungeschriebenen
Hofgesetz in freier Zustimmung beugten und sich dadurch generationenlang
eine menschliche, materiell gesicherte bäuerliche Existenz ermöglicht haben.

Quellen- und Literaturvereichnis

1 Hof- und Geländefläche

Wald: 35 ha 60 ar 40 qm
Grünland: 7 ha 41 ar 24 qm
Ackerland: 11 ha 7 ar 45 qm

2 Bis 1822 bildeten der Sailerhof und der Reminihof in Schuttertal-Michelbronn einen Doppelhof
mit ungeteiltem Besitz der Liegenschaften. Das Hofgebäude war vertikal durch einen
meterbreiten Zwischenraum in eine „Vordere Hälfte" und eine „Hintere Hälfte" aufgeteilt.
Hofeigentümer im 17. Jh. und Anfang des 18. Jh. waren zwei miteinander verwandte Familien
namens „Schwarzwälder"

3 Heinrich Hansjakob, Dürre Blätter. Heidelberg 1890, S. 202—205. Bei der späteren Niederschrift
seines denkwürdigen Erlebnisses ist Hansjakob ein Mißverständnis unterlaufen. Richtig
ist, Hansjakob hat auf dem Engelhof nach dem Weg gefragt. Die um Auskunft gebetene
Frau verwies Hansjakob jedoch nicht an ihren Bruder, sondern an ihren Schwager Mathias
Rothweiler auf dem „Oberen Hof", dem Rothweilerhof. Mathias Rothweiler (1827—1893)
war mit Rosalia Singler (1828—1895) vom Engelhof verheiratet. Hansjakob hat sich also nicht
mit dem „Engel", dem „Engelbur" oder dem „Mitengel" unterhalten, sondern mit der
Familie Mathias Rothweiler und dem Mitbauer des Hofguts, Mathias Hummel

4 Grundbuch Dörlinbach B IV, 1 (1851 — 1895), S. 90, 91

5 Von dem Archivar des Klosters Ettenheimmünster, P. Gervasius Bulffer, wird bereits für die
Zeit um 1720 eine Sägmühle in Dörlinbach erwähnt, an der die Dörlinbacher Bauern mit 1/22
oder 2/22 Anteil berechtigt waren

6 Die Hofmühle gehörte zur Hälfte zum benachbarten Konraden-Doppelhof und zur Hälfte
zum Rothweiler-Doppelhof, d.h. jede Familie hatte zu einem Viertel Anteil an der Mühle.
1904 wurde die Hofmühle abgerissen

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