http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/ortenau2017/0072
Wilhelm Hasemann und seine Schiltacher Flößer-Motive
ach, 2013 dem Museum Schiltach geschenkt
.
Skizze 5: „25 Ok." (M.), „W H." (u.L). -
Motive: (oben) Flößer mit Floßbohrer,
sog. Naiber; (unten) Flößer („Fahrer")
am Ruder. - Original auf Karton
(12,7 x 18,0 cm). - Publiziert von O. Beil
1926 als „Der Fahrer", Bildnachweis „Fabrikant
Korndörfer, Schiltach"19; auch
bei Fautz (1941), mit der Erklärung: „Der
, Fahrer'. Er steuert mit dem Vorplätz das
Floß."20 - Durch Hansjörg Korndörfer
2013 ans Museum Schiltach.
Skizze 6: „W. H." (u.L, undatiert) / Rückseite
: „Nr. 29. Flößer-Studien". - Motive:
(oben) Zwei Flößerköpfe mit Schnurrbart
und Figuren; (Mitte) Flößer beim Zusammenbinden
von Gestören; (unten) Sperr-
gestör mit Sperrstümmel. - Original auf
Karton (15,0x20,0 cm). - Gehört wohl
zu den Ende Oktober 1885 entstandenen
Skizzen. Durch Hansjörg Korndörfer
2013 ans Museum Schiltach.
Abb. 3: Floßbau
(„Skizze 3"). - Stadt
„Über Land und Meer" 1887 Schiltach
Der Beitrag, für den Hasemann 1885 seine Vorstudien im oberen
Kinzigtal gemacht hatte, erschien 1887, ohne Nennung
eines Autors, mit dem Titel „Die Kinzigthalbahn" in zwei Folgen
.21 Er ist mit Fotos der Orte sowie Zeichnungen des Karlsruher
Kunstprofessors Hermann Baisch und Hasemanns reich
bebildert, darunter eine Collage „Schwarzwälder Typen", die
wohl illustrieren sollten, welchen Leuten die Reisenden hier
begegnen:
Illustration 1: (u.L: „W. Hasemann"), „Schwarzwälder Typen":
(u.r.): Paar in Fürstenberger Tracht, dahinter eine Lehengerich-
terin mit Rosenhut; (u.L): Schwarzbärtiger Flößer mit der Floßaxt
und einem Bund Wieden über der Schulter22; (o.L): Zwei
Männerköpfe; (o.r.): Startklares Floß, das Ruder liegt noch auf
dem „Vorplätz", im Hintergrund der Sperrstümmel, zwei Flößer
kommen, um es fahrbereit zu machen. Wohl im Schiltacher
Scheidwaag-Wehr, wo Hasemann 1885 Skizzen anfertigte (Skizzen
2-4, Skizze 3 als direkte Vorlage, vgl. Abb. 1, S. 68).
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