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Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden
97. Jahresband.2017
Seite: 400
(PDF, 82 MB)
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400 Wolfgang M. Gall, Carmen Lötsch

Abb. 5: Blick auf
den Salmen

In Offenburg sollen vorhandene Erinnerungsorte gestärkt
werden durch eine Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung
und durch die Konzentration auf wenige, ausgewählte
Gedenkorte. Neben der Pflege und Unterhaltung von Mahnmalen
und Gräbern im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus
setzt die Stadtverwaltung Offenburg ihren Schwerpunkt
der Erinnerungskultur weiterhin auf zwei Themen: Die
Zeit des Vormärz und die damit verbundene Demokratie-Geschichte
einerseits sowie die Zeit des Nationalsozialismus und
die damit verbundene Geschichte der Zerstörung andererseits.

Die öffentliche Wirkung städtischer Erinnerungs- und Gedenkveranstaltungen
soll zukünftig gestärkt werden. Die Verwaltung
wird dazu in jedem Jahr den Fokus auf wenige Veranstaltungen
setzen und die Inhalte dieser Angebote deutlicher
als bisher ins Bewusstsein der Offenburger Stadtgesellschaft
rücken. Dass dies erfolgreich gelingen kann, zeigen die beiden
jährlich wiederkehrenden Veranstaltungen zum 12. September
(Salmengespräch) und 9. November (Gedenken an die Novemberpogrome
1938). Zur inhaltlichen Vorbereitung der jährlichen
„9. November"-Gedenkveranstaltung trifft sich seit 2003
der „Arbeitskreis 9. November" (Vertreter der Kirchen, Jüdische
Gemeinde Emmendingen, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes
- Bund deutscher Antifaschistinnen und Antifaschisten
(VVN BdA), Fachbereichsleitung Kultur, Kulturbüro und
Archiv). Die große Resonanz von oft 200 bis 300 Besuchern
zeigt, wie wichtig bewusste Vorbereitung und Planung und die
Einbindung unterschiedlicher Gruppen sind.


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