Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene, Bibliothek, Frei122-Z5
Aksakov, Aleksandr N. [Begr.]
Psychische Studien: monatliche Zeitschrift vorzüglich der Untersuchung der wenig gekannten Phänomene des Seelenlebens
11. Jahrgang.1884
Seite: 159
(PDF, 166 MB)
Bibliographische Information
Startseite des Bandes
Zugehörige Bände
Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie

  (z. B.: IV, 145, xii)



Lizenz: Creative Commons - Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0
Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/psychische_studien1884/0167
Wittig: Einblicke eines Erzherzogs etc.

159

— Die deutsche Redensart „mit die beste" ist ebenso ganz
ungewöhnlich für die Russen; aber man sagt mir, dass sie
echt deutsch sei»

(Portsetzung folgt.)

H. Abtheilung.

Theoretisches und Kritisches.

Einblicke eines Erzherzogs und Ausblicke eines

Psychisten vom Spiritismus,

Von ©r. C Wittig.

Es liegen uns in Folge der freundlichen Aufmerksamkeit
unserer geehrten Correspondenteu von Nah und Fern,
für die wir ihnen Allen hiermit unseren verbindlichsten
Dank aussprechen, weil sie uns damit enorm gefördert
haben, wohl über 60 wohlgezählte grössere oder kleinere
Zeitungsartikel der verschiedensten Art über die Wiener
Affaire mit Bastian und Cumberland vor. Und zwar nur
aus Deutschland und Oesterreich! Wir haben bis zum
äussersten Termine mit Abfassung dieses unseres Artikels,
den wir am 27. März begiunen, gewartet, um uns nichts
Wesentliches entgehen zu lassen. Wir können aber selbst
das Allerwesentlichste davon unmöglich auf einmal bringen
und widerlegen, sondern erst nach und nach. Unser Hauptzweck
ist die Verteidigung und Ehrenrettung Bastians.
Was seinen Gegner Cumberland betrifft, so könnten unsere
Leser die Berichte über ihn ganz entbehren, da wir seine
Kunst des „Gedankenlesens" schon seit lange in viel besseren
Beispielen behandelt haben. *) Das Wiener Zaubererund
Hexen-Gericht scheint ja nun seine letzten Urtheile
über den modernen Spiritismus und damit innig verquickten
Mediumismus endgültig gefällt zu haben; der Prozess ist
zu Ende, seine Opfer sind wenigstens hinterher in effigie,
d. h. in Artikel- und Broschüren-Form verbrannt, da man
selbst in Wien keinen mehr wirklich hängt, selbst wenn
man ihn persönlich hat, indem er ja mit hoher obrigkeitlicher
Erlaubniss leibhaftig in natura verschwinden darf. Das
Ganze erscheint uns wie ein höherer Fastnachts-Ulk und
Geistersport, eine echte Wiener Spiritisten - Hätz, — der

*) Siehe „Psychische Studien" 1888, S. 105, 153, 201, 895, 451;
1884, S. 57 ff.


Zur ersten Seite Eine Seite zurück Eine Seite vor Zur letzten Seite   Seitenansicht vergrößern   Gegen den Uhrzeigersinn drehen Im Uhrzeigersinn drehen   Aktuelle Seite drucken   Schrift verkleinern Schrift vergrößern   Linke Spalte schmaler; 4× -> ausblenden   Linke Spalte breiter/einblenden   Anzeige im DFG-Viewer
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/psychische_studien1884/0167